Besteht ein Risiko für unsere Trinkwasserversorgung?

Das Projekt in Haus/Tengling

Lageplan Geothermie-Projekt

Die Anlage zur Stromgewinnung durch Geoethermie soll westlich von Haus an der St 2105 zwischen Tengling und Weilham entstehen.

Die Bohrungen werden in einem Kilometer Entfernung vom Trinkwasserschutzgebiet rund um den Tenglinger Brunnen durchgeführt, der 80 Prozent des Tittmoninger Gemeindegebiets versorgt.

In einer Analyse zum Flächennutzungsplan von 2012 für die Gemeinde Taching wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Trinkwasserschutzgebiet Tengling einen sehr einen sehr sensiblen Grundwasserkörper aufweist.

Die dort vorhandenen sogenannten „artesische Wasserspannungen“ machen die Besonderheit des Tenglinger Brunnen aus. Eine Beeinträchtigung des Wasserschutzgebiete sei zu vermeiden.

Im Übrigen soll das Wasserschutzgebiet Richtung Westen vergrößert werden.

Niemand weiß genau, was passiert, wenn in der Nähe der unterirdischen Ströme gebohrt wird. Zwei Bohrungen sind für den Betrieb nötig: eine Produktionsbohrung (hier kommt das heiße Medium raus) und eine Injektionsbohrung (hier wird das gekühlte Medium wieder in Erdreich zurückgegeben). Dazu wird bis in eine Tiefe von 4.000 Metern schräg gebohrt wird. Die anfangs wenige Meter entfernten Bohrungen werden in der Tiefe einige hundert Meter auseinander liegen.

Informationsblatt der Firma Geoenergie Bayern zum Projekt bei Tengling

Hier der Lageplan (zum Vergrößern anlicken):

Lageplan Geothermie-Projekt

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

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